Ukraine Krieg II - Kabbala und die Dunkelmächte: Im Gespräch mit Wolfgang Eggert und Robert Stein

In der zweiten Folge meiner kleinen Senderreihe zum Krieg in der Ukraine, spreche ich gemeinsam mit Robert Stein von Nuoviso und dem Historiker und freien Publizisten Wolfgang Eggert über mögliche okkult-religiöse Hintergründe der politischen Theateraufführung welche der Weltöffentlichkeit grade präsentiert wird. Ist der Krieg in der Ukraine womöglich Teil eines größeren Plans apokalyptischer Sekten, die künstlich eine Endzeit herbeiführen wollen? Gibt es Dunkelmächte hinter Russland und dem Westen, die einen gemeinsamen Plan verfolgen? Mein Ziel ist es den Krieg in der Ukraine aus möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die okkult-apokalyptische Perspektive ist ein wichtiges Stück im großen Puzzle.

Vergangenheit

in Bearbeitung

siehe auch hier:

https://www.xn--stverstuuv-fcb.de/rheinwiesenlager.php

Other Losses

Unter der verharmlosenden Bezeichnung "Other Losses" ("Andere Verluste") tarnten die US-Streitkräfte 1945/46 das Massensterben deutscher Kriegsgefangener in amerikanischen Lagern auf deutschem Boden. Der kanadische Historiker James Bacque war tief erschüttert, als er das erste Mal Kenntnis von diesem Kriegsverbrechen erhielt. Der pathologische Deutschenhasser General Dwight David Eisenhower hatte diesen Massenmord gezielt betrieben und systematisch verschleiert. Erst Bacques Forschungen förderten das ganze Ausmaß - fast 1 Million in amerikanischer und französischer Gefangenschaft vernichtete deutsche Soldaten - zutage. Rund 2.000 Überlebende der alliierten Hungerlager haben sich nach Erscheinen der ersten Auflage dieses Buches an Autor und Verlag gewendet. Deren neue, aufsehenerregende Hinweise flossen in die vorliegende Neuausgabe dieses Bestsellers ein.

Die Rothschild-Dynastie will die Kalergi-Entvölkerungsagenda erfüllen

Im Gespräch-#9-"Zurück zu den Wurzeln" - Kriegskinder, Kriegsenkel

Anhand eurer eingesandten Zeitzeugenberichten dreht sich heute alles rund um die Themen Kriegserlebnisse, Auswirkung in den Alltag hinein, Verdrängung, Abspaltung, Epigenetik und wie die Dinge wie Gift über Generationen weitergegeben werden und unerkannt unser Leben beeinflussen.Eine emotional herausfordernde und ich meine gelungene Sendung, wo wir erstmalig in den Kern der auswirkungen von Bletchley Park - unsere Gefühlswelt - hereinschauen....Warum denken wir wie wir denken? Ist das Normale doch unnormal? Literatur hierzu: Kriegskinder, Kriegsenkel - Bücher. Kriegsenkel von Cornelia Kin, Angelika Henke https://www.kriegsenkel-kongress.de/k...

Nur eine kurze Andacht

Neuer Vortrag - 03.09.2021 - Prof. William Toel - 7 Ungerechtigkeiten

Interview Prof. Toel 02.09.2021 – Der Sturm ist tatsächlich da – und nun?

Interview Teil 2 - Prof. Toel 02.09.2021 – Der Sturm ist tatsächlich da – und nun?

Über die Wiedervereinigungslüge, Restitutionen nach der "demokratischen Bodenreform" und woher die dramatische Verschuldung

Veröffentlicht am 08.04.2016

Quelle: "Report" ARD 2006
"Report" (ARD) Über die Wiedervereinigungslüge, Restitutionen nach der "demokratischen Bodenreform" und woher die dramatische Verschuldung (aktuell über 2 Bio. €) nach dem Zusammenschluß zwei der größten Wirtschaftsnationen der Welt (laut OECD gehörte die DDR 1990 zu den 10 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt!) rührt, für die heute JEDER Deutsche mitbezahlen muß!
(Anmerkung: Auslandsverschuldung der DDR 1991: ca. 40 Mrd. DM, Verschuldung der BRD 1991: ca. 350 Mrd. DM)

Hitlers Krieg - Was Guido Knopp verschweigt

Veröffentlicht am 17.06.2016

Die Dokumentationen von Guido Knopp kommen alles andere als sachlich daher und hetzen gegen den Nationalsozialismus, wie der Nationalsozialismus einst gegen die Sozialdemokratie. Im Internet kursiert ein neuer Film, der die Lücken in der Berichterstattung von Knopps Propagandawerken zu ergänzen versucht
Deutscher Meister der Propaganda
Der Film eines sogenannten Alphart Geyer eine fiktive Person? ist der dritte Teil einer Dokumentation namens „Der zweite dreißigjährige Krieg“ und soll die Propagandafilme von Guido Knopp dem Titel zufolge nicht revidieren, sondern ergänzen. Dies macht den Film m.E. sehenswert. Der eine oder andere Kritiker wird sich zwar an der mangelnden Quellenvielfalt aufhängen, doch glänzt Knopp mit seinen Filmen ebenfalls nicht mit einer langen Liste an seriösen Quellen.
Wer als mündiger Bürger genau wissen möchte, wie Hitler seinerzeit tickte, der sollte keine gruseligen Knopp- und Schulbuchweisheiten konsumieren, sondern etwa „Mein Kampf“ lesen. Da dieses Buch jedoch verboten wurde, bzw. nur stark zensiert und kommentiert erhältlich ist, muss man eben auf viele verschiedene Quellen wie etwa diese Dokumentation zurückgreifen. Wichtig: Ohne Vielfalt lässt sich keine eigene Meinung bilden.

Dies ist eine Dokumentation über die Kriegsschuldfrage des Zweiten Weltkrieges. Es werden vom Versailler Vertrag bis zum Kriegsende 1945 alle Feldzüge behandelt und in einem neuen Licht dargestellt. Viele Fakten stammen aus dem Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze-Rhonhof. Entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung werden hier die Friedensangebote Hitlers und auch anderer Personen thematisiert und nicht, wie üblich, verschwiegen. Diese Dokumentation ist ein Muss für jeden Geschichtsinteressierten, den die wahren Hintergründe des Zweiten Weltkrieges interessieren. Quelle: Archive.org
Bei „Hitlers Krieg? Was Guido Knopp verschweigt“ handelt sich um eine freie Open-Source Dokumentation. Generell muss man alle Quellen zum Thema kritisch hinterfragen. Das gilt für sämtliche Dokumentationen auch diese! und Artikel aus unabhängigen Medien und sowieso aus der Mainstreapresse.
Auch das Bauchgefühl sollte mit entscheiden dürfen und man stellt sich die Frage: Waren die Briten, Franzosen und Amerikaner wirklich unsere Heilsbringer, die uns von einem totalitären Regime befreit haben? Schließlich sind es genau diese Länder, die unter ähnlichen Vorwänden bis heute fast im Jahrestakt souveräne Länder überfallen und diese um ihre Rohstoffe erleichtern. So oder so, die Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben.

Das Versailler Diktat, die These von der Alleinkriegsschuld und die fatalen Folgen

Jan von Flocken & Peter Feist im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Lange Zeit galt es als ausgemacht, daß das deutsche Kaiserreich angeblich die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. Dies war dann auch die Kernthese im Versailler Diktatfrieden, in dessen politischer Folge aus der von Anfang an politisch und moralisch geschwächten Demokratie der Weimarer Republik schließlich die nationalsozialistische Herrschaft erwuchs. Und die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges war ja nichts anderes als der Versuch, die Ergebnisse des Ersten zu revidieren. Und es war ganz besonders die in Versailles festgelegte, erzwungene und im Übrigen falsche These, nach der Deutschland anerkennen mußte, daß es allein Schuld am Ausbruch des Krieges und an all seinen Folgen trägt, die der NSDAP schließlich millionenfach die Wähler zutrieb. Schon deshalb ist die Frage, warum dieser Erste Weltkrieg ausbrach, von mehr als bloß historischem Interesse. Spannend und bezeichnend für die Bewertung der sogenannten europäischen Idee und der EU-Politik ist die Einschätzung des Vertrags von Maastricht, dem Vorläufer des EU-Machtergreifungsvertrages von Lissabon, durch den damaligen französischen Präsidenten Mitterand als „Versailles ohne Krieg". Die in Versailles manifestierte imperialistischen Unterdrückungspolitik des Westens gegenüber dem Deutschen Reich der Weimarer Republik setzt sich also mit der Politik Brüssels der BRD gegenüber fort. Hier offenbart sich des Pudels Kern des „europäischen Gedankens". Und da stören natürlich echte, historische Erkenntnisse. In seinem bahnbrechenden, neuen Werk kommt der renommierte australische Historiker Christopher Clark zu einer komplett anderen Einschätzung. Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Mißtrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte. Schon jetzt zeigt sich, daß »Die Schlafwandler« eine der wichtigsten Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs sein wird ... ... und das liebgewonnene Bild des großmannsüchtigen Kaiserreiches, das den Krieg herbeiführte, ins Reich der Legenden bzw. der Kriegspropaganda gehört. Die Welt schreibt dazu: „Historiker wetzen keine Messer. Aber sie legen sich geharnischte Argumente bereit, wenn sie gegen ihresgleichen in den Kampf ziehen. So war es auch vor dem Besuch des berühmten Gastes in Potsdam. Im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, in dem ihr Militärgeschichtliches Forschungsamt mittlerweile aufgegangen ist, wurde Christopher Clark empfangen. Sein Buch "Die Schlafwandler ist der historische Bestseller der Saison, die sechste Auflage ist im Druck, seine Antwort auf die Frage, wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog', füllt Säle. Auch in Potsdam, der Höhle des Löwen. Fünf namhafte Kollegen auf dem Podium versuchten, von der Orthodoxie zu retten, was zu retten ist. Als herrschende Meinung gilt hierzulande, daß Deutschland zwar nicht schuldig, wohl aber hauptverantwortlich für den Ausbruch des Krieges war. Ob er denn seine Gegenthese auf einen Punkt bringen könne, wird Clark gefragt. ‚Nein. Das ist die Antwort.'" Denn: Alle wichtigen Akteure trugen ihren Teil dazu bei, weil sie die Komplexität der Krise nicht erkannten. Eine unbequeme Wahrheit einer Historikerzunft, die unverändert in der Tradition des unwissenschaftlichen Pamphlets von Fritz Fischer (Griff nach der Weltmacht) steht und die mit standhafter Faktenresistenz eine deutsche Alleinkriegsschuld „belegen" möchte. Mit Charme und rhetorischem Florett erwehrt sich Clark seiner Kontrahenten. Besessen von der deutschen Kriegschuld stellen die BRD-Historiker die entscheidende Frage erst am Schluß: Ob Clark denn keine Angst habe, daß sein Buch als Balsam für die deutsche Seele (!) mißverstanden werden könne. "Nur in Deutschland wird mir vorgeworfen, ich wäre deutschfreundlich", entlarvt Clark die deutsche Nabelschau. Eine Nabelschau der Instrumentalisierung deutscher Zeitgeschichte von 1914 bis 1945, mit der allerdings bis zum heutigen Tag Politik gemacht, Deutschland an die Seite des NATO-Imperialismus gepreßt, gegen Rußland in Stellung gebracht wird (siehe Ukraine), zahlreiche Länder und Völker (in erster Linie z. B. die Palästinenser) zu Opfern gemacht werden und einen Heilung der deutschen Nationsseele verunmöglicht wird.

Rheinwiesenlager – eine verschwiegene Schuld

"Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.“ (Willi Griesheimer, Die Hölle der amerikanischen Kriegsgefangenschaft, Eigendruck, S.2) "Die Bretzenheimer Einwohner sahen vom April bis Juli 1945 jeden Morgen die Haufen von 120 bis 180 Leichen am Tor und können vom Verladen dieser Umgekommenen auf Lastkraftwagen berichten, die zum Galgenberg bei Kreuznach oder nach Stromberg davon brausten.“ (Erich Werner, Kriegsgefangenenlager Bretzenheim, Bretzenheim, 1998, 5. Auflage, S. 9) Diese und noch viele weitere Zitate und Tatsachenberichte von immer weniger werdenden Zeitzeugen der Kriegsverbrechen der Alliierten kann man (noch) finden... Die Rheinwiesenlager. In der vorsätzlichen Vorausplanung seines Massenmordes gegenüber den wehrlos in seiner Macht befindlichen deutschen Kriegsgefangenen hat Eisenhower bereits am 10. März 1945 bei den Kombinierten Stabschefs (CCS) schriftlich angeregt, mit dem Tage der deutschen Kapitulation eine neue Kategorie von Gefangenen zu schaffen - die "Disarmed Enemy Forces" (DEF), entwaffnete Feindkräfte - die weder den völkerrechtlichen Status von Kriegsgefangenen erhalten, noch von der Armee versorgt werden sollten. Seine Begründung, die US-Armee hätte nicht genügend Lebensmittel und Versorgungsgüter, war unaufrichtig - richtiger gesagt: verlogen. Denn er wußte es besser. Mit dieser neuen Kategorie von Kriegsgefangenen konnte Eisenhower sowohl den geplanten Entzug von Rechten, als auch die Herabstufung von Nahrungsmitteln durchsetzen sowie den Verbleib von Kriegsgefangenen mittels Täuschung in der Buchführung und in der Statistik verschleiern. Heutzutage hat sich die Vertuschung in der BRD als so erfolgreich erwiesen, das selbst deutsche Forscher, denen ehemalige Gefangene von den Gräueln in den Rheinwiesenlagern berichteten, in deutschen Archiven allem Anschein nach Beweise dafür finden, daß die Amerikaner die Genfer Konvention entweder befolgt haben, oder es zumindest "versuchten"! weiterführende Informationen, Quellen und Verweise: Video: http://playit.pk/watch?v=TBuiQWfqp90 http://playit.pk/watch?v=iBWqIaQkPis Artikel: http://preussischer-anzeiger.de/2016/... http://www.lexexakt.de/glossar/haager... http://patch.com/virginia/greateralex... https://www.nps.gov/articles/forthunt...
eine MOYO Film - Videoproduktion Ton-Mix & Sprecher: © Stoffteddy (Radio MOPPI 2016) Sprecher: © Florian: https://www.youtube.com/user/dieZuver... Video, Aufarbeitung: Jan (www.yoice.net) http://www.moyo-film.de/ - http://www.yoice.net/

Rheinwiesen Holocaust 2 Weltkrieg Befreiung von dem Bösen

Other Losses - Die verschwiegene Geschichte Deutschlands nach 1945

Bevor Julian Assange und Edward Snowden mit ihren Enthüllungen über US-Geheimdokumente die Welt in Erstaunen versetzten, veröffentlichte der Kanadier James Bacque bereits 1989 sein Buch „Other Losses“. Das Vorwort schrieb der US-Militärhistoriker Oberst Dr. Ernest F. Fisher.Es ist eine detaillierte Aufarbeitung, wie die US-Armee und die französische Armee schuldig wurden am Tod von etwa einer Millionen deutscher Kriegsgefangener - auf höchsten Befehl, jedoch unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Gemeinsam mit dem Historiker der US-Armee wertete Bacque zahlreiche amerikanische Dokumente aus. So konnten sie nachweisen, daß unmittelbar nach der deutschen Kapitulation General Dwight Eisenhower, später Präsident der Vereinigten Staaten, den Befehl erteilt hatte, den unter freiem Himmel eingezäunten Millionen deutscher Soldaten und Zivilgefangenen Wetterschutz und Nahrung zu verweigern. Der Morgenthau-Plan für die "Pastoralisierung" Deutschlands (Pastoralisierung = Umwandlung in Weideland) war 1944 von Roosevelt und Churchill auf einer Geheimkonferenz entworfen worden. Er sah die Aushungerung von Millionen Kriegsgefangenen und Zivilisten vor - einschließlich der aus dem Osten vertriebenen Deutschen. Unter dem Deckmantel „Reparationen“ wurden industrielle Erzeugungsstätten geplündert und alles noch Brauchbare abtransportiert. Es fand der wohl größte Patentraub aller Zeiten statt – insbesondere durch die Entführung deutscher Spezialisten und hoch ausgebildeter Fachkräfte. Erst 1946 hat sich durch eine außerordentliche, internationale Hilfsaktion die Lage für das geschundene Volk etwas gebessert. Sie wurde geleitet von dem Amerikaner Herbert Hoover („Hoover Food“) und dem Kanadier MacKenzie. Unsere Dokumentation - basierend auf insgesamt drei Büchern von Bacque - zeigt erstaunliches und erschütterndes neues Bildmaterial, ergänzt durch Interviews mit amerikanischen Kommandanten der Todeslager und mit deutschen Opfern, die diese unmenschlichen Strapazen überlebt haben.

HÖLLENSTURM (OFFIZIELL) - Die Vernichtung Deutschlands [Hellstorm in Deutsch]

Egal, was du ueber den zweiten WK gelesen oder in Filmen gesehen hast, was dir darueber erzaehlt worden ist, was du darueber dachtest...du musst es vergessen! Mache dich mit der Wahrheit jener Jahre vertraut, die 70 Jahre lange zusammen mit den ehrlichen Menschen eingekerkert war. Nun, zum ersten mal seit 70 Jahren, werde gewahr, was Deine Eltern und Grosseltern durchgemacht haben. Dies ist deren Geschichte, die sie aus Angst vor den Juden geheimhielten.

Millionen vergewaltigt...Millionen ermordet...Millionen gefoltert...Millionen versklavt

Die Lager

Die Lager

Nach Überquerung des Rheins im März 1945  beginnen die Amerikaner auf Weisung Eisenhowers,   entlang des westlichen Rheinufers  für die deutschen Gefangenen    Lager anzulegen. Weiträumige Flächen werden beschlagnahmt,  mit Stacheldraht umzäunt und die Gefangenen in täglich wachsender Zahl  hineingetrieben, darunter  Verwundete und Amputierte. Frauen, Kinder und alte Leute.

Lager am Rhein entstehen bei

Alzey

Andernach

Bad Kreuznach

Biebelsheim

Böhl

Bretzenheim

Büderich

Büdesheim

Dietersheim

Diez

Hechtsheim

Heidesheim

Ingelheim

Koblenz

Koblenz-Lützel

Ludwigshafen

Ludwigshafen-Rheingönheim

Mainz

Mainz-Kastel

Mainz-Zahlbach

Mannheim

Mannheim-Käfertal

Mannheim-Sandhofen

Mannheim-Schönau

Mannheim-Waldhof

Miesenheim

Plaidt

Remagen

Rheinberg

Rheinheim

Schwarzenborn

Siershan

Sinzig

Trier

Urmitz

Wickrathberg

Winzenheim

Nach Kriegsende am 8. Mai 1945 werden  auch auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen die sich ergebenden deutschen Soldaten  gefangengenommen. Täglich  treffen nun Landser  in verschlossenen Viehwaggons und auf Lastwagen zusammengepfercht ein, um  dann  wie Müll hinter die Stacheldrahtzäune  gekippt zu werden. 

Manche der Gefangenen  sind schon jetzt nicht mehr am Leben. 

Dazu kommen alle die, welche vor den Russen in den Westen  fliehen, weil sie sich von den Westmächten eine menschlichere Behandlung erhoffen. 

Zusätzlich wurden auch Zivilisten, die in der Partei, im Staat oder in der Wirtschaft führende Stellungen innehatten, unter 'automatic arrest' gestellt und ohne Verfahren mit den Kriegsgefangenen in die Lager getrieben.

Mit weiterem Vordringen der Alliierten nach Osten legen die Amerikaner  noch zahlreiche weitere Gefangenenlager auf deutschem Boden an.

Lager entstehen bei

Aalen, Baden-Württemberg

Adelsdorf, Bayern

Aigen, Böhmerwald

Alsdorf, Nordrhein-Westfalen

Altenstadt, Bayern

Amberg, Bayern

Ansbach, Bayern

Artern, Bezirk Halle,

Aschaffenburg, Bayern

Asperg, Baden-Württemberg

Auerbach, Bayern

Augsburg-Oberhausen, Bayern

Babenhausen, Hessen

Bad Aibling, Bayern

Bad Hersfeld, Hessen

 Bad Homburg, Hessen

Bad Mergentheim, Baden- Württemberg

Bad Nauheim, Hessen

Bad Reichenhall, Bayern

Bad Salzschlirf, Hessen

Bad Tölz, Bayern

 Bad Wildungen, Hessen

Bamberg, Bayern

Bebra, Hessen

Berchtesgaden, Bayern

 Berlin-Lichterfelde,

Berlin-Wannsee

Berlin-Zehlendorf

Bischofswiesen, Bayern

Brilon

Bobingen. Bayern

Bremerhaven-Weddewarten

Bruchsal, Baden-Württemberg

Bruck, Bayern

Burgau, Bayern

Burghausen, Bayern

Butzbach, Hessen

Coburg, Bayern

Dachau, Bayern

Darmstadt, Hessen

Ebensee, Oberösterreich

Elsenfeld, Bayern

Ens an der Ens, Österreich

Erding, Bayern

Erlangen, Bayern

Eschborn, Hessen

Eschwege, Hessen

Falkenstein, Hessen

Feucht, Hessen

Flossenbürg, Bayern

Frankenberg, Bezirk Chemnitz

Frankenberg, Hessen

 Frankfurt, Main

Frankfurt-Niederrad,

Frankfurt-Zeilsheim,

Frauendorf, Bayern

 Freising, Bayern

Friesdorf, Nordrhein-Westfalen

Fürstenfeldbruck, Bayern

Fürth, Bayern

Gabersee, Bayern

Garmisch-Partenkirchen, Bayern

 Gars, Bayer

Gemünden, Bayern

Gießen-Wieseneck, Hessen

Glasenbach, Salzburg

Göggingen, Bayern

Göppingen, Baden-Württemberg

Golling, Salzburg

Gotha, Thüringen

Griesheim, Hessen

Großauheim, Hessen

Haar, München

Haid, Oberösterreich

Hallein, Salzburg

Hammelburg, Bayern

Happurg, Bayern

Hausham, Bayern

Heilbronn, Baden-Württemberg

Heimbach, Hessen

Herborn, Hessen

Herrsching, Bayern

Hersbruck, Bayern

Hessisch-Lichtenau, Hessen

Hintersee, Salzburg

 Hirschberg, Hessen

Hof, Bayern

Hof-Moschendorf, Bayern

Hohenbrunn, Bayern

Hundstadt, Hessen,

Ingolstadt, Bayern

Ipsheim, Bayern

Kamp-Lintfort, Nordrhein-Westfalen

Kaprun, Salzburg

Karlsfeld, Bayern

Karlsruhe

Katzenfurt, Hessen

 Kaufbeuren, Bayern

Kesterbach, Hessen

Kleinmünchen, Oberösterreich

Königstein, Hessen

Korbach, Hessen

Lambach, Oberösterreich

Landsberg, Bayern

Landshut, Bayern

Langenzenn, Bayern

Langlau, Bayern

Limburg, Hessen

Linz, Oberösterreich

Linz-Wegscheid,

Lohr, Bayern

Ludwigsburg, Baden-Württemberg

Maisach, Bayern

Manching, Bayern

Marburg, Hessen

Markt Bibart, Bayern

Memmingen, Bayern

Mittenwald, Bayern

Mohlsdorf, Thüringen

Moosburg, Bayern

Münchberg, Bayern

München

München-Allach

München-Daglfing

München-Freimann

Münster

Natternberg, Bayern

Naumburg/Saale, Sachsen-Anhalt

Neumarkt, Bayern

Neustadt, Hessen

Neu-Ulm, Bayern

Nieserroden, Baden-Württemberg

Nürnberg

Nürnberg-Erlenstegen

Nürnberg-Langwasser

Oberdachstetten, Bayern

Oberursel, Hessen

Oberursel-Hohemark

Ochsenfurt, Bayern

Ochsenpferch, Baden-Württemberg

Peuerbach, Oberösterreich

Planegg, Bayern

Plankstetten, Bayern

Plattling, Bayern

Possenhofen, Bayern

Pupping, Oberösterreich

Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen

Regensburg, Bayern

Reinhartshausen, Bayern

Rockenberg, Hessen

Rosenheim, Bayern

Roth, Bayern

Salzburg

Salzburg Gnigl

Sankt Gilgen, Salzburg

Schliersee, Bayern

Schnuttenbach, Bayern

Schwabach, Bayern

Schwabmünchen, Bayern

 Schwäbisch-Hall, Baden-Württemberg

Schweiklberg, Bayern

Stadt Allendorf, Hessen

Stein, Bayern

Stephanskirchen, Bayern

Steyr, Oberösterreich

Straubing, Bayern

 Stuttgart-Zuffenhausen

 Sulzbach-Rosenberg, Bayern

 Tann, Bayern

Teugn, Bayern

Trostberg, Bayern

Tutzing, Bayern

Ulm

Vilshofen, Bayern

Weiden, Bayern

Wels, Oberösterreich

Wendelhöfen, Bayern

Werneck, Bayern

Wickelskreuth, Bayern

Wien

Wiesbaden-Dotzheim

Wiesloch, Baden-Württemberg

Wolfratshausen, Bayern

Würzburg

Würzburg-Heidingsfeld

Wuppertal

Zell am See, Salzburg

Ziegenhain, Hessen

Die Liste ist entnommen aus:

Kurt W. Böhme, Die deutschen Kriegsgefangenen in amerikanischer Hand

Europa,

München 1973

bnisberichte aus den genannten Lagern können hier veröffentlicht werden. Zusendung erbeten an

mariagruettner@hotmail.com

Die nichtrheinischen Lager werden meist nach einiger Zeit aufgelöst und die Insassen an der Rhein gebracht. Es ist davon auszugehen, daß sich schließlich fünf bis sechs Millionen Deutsche in den US-Lagern am Rhein  befinden:

Zustände in den Lagern

Die Zustände in den Lagern dürften hinreichend bekannt sein, dennoch seien die wichtigsten Fakten wiederholt:

Die Gefangenen werden weder bei Einlieferung noch während des Aufenthaltes registriert. Die Lager werden von allen Seiten bewacht, nachts mit Flutlicht. Fluchtversuche haben sofortige Erschießung zur Folge. Zuweilen wird auch ohne ersichtlichen Anlaß in die Menge der Gefangenen geschossen.

Die Gefangenen hausen trotz Kälte, Regen und Schneeregen ohne Obdach auf nacktem Boden, der sich mit der Zeit in eine unergründliche Schlammwüste verwandelt. Unterkünfte zu errichten, ist verboten. Zelte werden nicht ausgegeben, obwohl sie  in den  Depots der deutschen Wehrmacht und in denen der US-Armee  reichlich vorhanden  sind.

 Die Gefangenen graben sich Erdlöcher, um vor der schlimmsten Kälte geschützt zu sein. Auch das wird immer wieder untersagt, so daß  die Gefangenen  oft gezwungen sind, die Erdlöcher zuzuschütten. Es geschieht, daß Bulldozer durch die Lager fahren und Erdlöcher samt den darin vegetierenden Gefangenen zuwalzen.

Waschgelegenheiten fehlen. Latrinen, über Gruben gelegte Balken, werden meist in der Nähe der  Zäune angelegt, so daß die diesbezüglichen Vorgänge von außen einsehbar sind.

Während der ersten Zeit gibt es weder Nahrung noch Wasser, obwohl die erwähnten deutschen und amerikanischen Depots überreich mit Vorräten gefüllt sind und der Rhein Hochwasserstand hat. Um die  deutschen Depots zu leeren, werden sie der Bevölkerung zur Plünderung überlassen.

Später erhalten die Gefangenen aus den US-Vorräten: Eipulver, Milchpulver, Kekse. Blockschokolade, Kaffeepulver, jedoch noch immer kaum Wasser, so daß zu dem Hunger schwere Darmerkrankungen hinzukommen.

 Die Gefangenen haben keinerlei Verbindung zur Außenwelt, Postverkehr findet nicht statt.  Der Bevölkerung ist bei Todesstrafe verboten, die Gefangenen mit Nahrung zu versorgen.

Die deutschen Behörden werden angewiesen, die Bevölkerung entsprechend zu instruieren.  Wer dennoch versucht, den hungernden Gefangenen über den Lagerzaun etwas zukommen zu lassen, wird vertrieben oder erschossen.

Das Internationale Rote Kreuz hat keinen Zutritt zu den Lagern. Nahrungsmittel und Hilfsgüter, welche das Schweizer Rote Kreuz in Eisenbahnwaggons an den Rhein transportieren läßt,  werden auf Befehl Eisenhowers zurückgeschickt.

Schwerkranke und Sterbende werden unzureichend oder überhaupt nicht versorgt, während nahegelegene Krankenhäuser und Lazarette ungenutzt bleiben.

Als Wachpersonal werden z. T. entlassenen Fremdarbeiter eingestellt.   Lagerpolizei besteht u. a.  aus ehemaligen Häftlingen der Wehrmacht, z. B. aus den Häftlingen des deutschen Militärzuchthauses Torgau.  Willkürliche Mißhandlungen der Gefangenen sind an der Tagesordnung. Es wird ihnen kein Einhalt geboten.

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Zur umfassenden Information über die 'Rheinwiesenlager' sei auf das  Standardwerk des Kanadiers  James Bacque, Der geplante Tod,  8. Auflage, Berlin, 1999, hingewiesen.

Zwei von Bacque zitierte Erlebnisberichte mögen die Zustände in den Rheinwiesenlagern noch verdeutlichen.

Zwei  Amerikaner berichten:

Der 30. April (1945) war ein stürmischer Tag. Regen, Schneeregen und Schnee wechselten sich ab, ein bis auf die Knochen durchdringender kalter Wind fegte von Norden her über die Ebenen  des Rheintals dorthin, wo sich (das Lager) befand. Eng zusammengedrängt, um sich gegenseitig zu wärmen, bot sich den Blicken auf der anderen Seite des Stacheldrahts ein tief erschreckender Anblick dar: nahezu 100 000 ausgemergelte, apathische, schmutzige, hagere Männer mit leerem Blick, bekleidet mit schmutzigen, feldgrauen Uniformen, knöcheltief im Schlamm stehend. Hier und da sah man schmutzig weiße Flecken. Bei genauerem Hinsehen erkannte man, daß es sich um Männer mit verbundenem Kopf und verbundenen Armen handelte, oder Männer, die da in Hemdsärmeln standen! Der deutsche Divisionskommandeur berichtete, daß die Männer seit mindestens zwei Tagen noch nichts gegessen hätten und daß die Beschaffung von Wasser ein Hauptproblem sei - dabei war der Rhein, der hohen Wasserstand führte, nur 200 Meter entfernt.

 (zitiert nach James Bacque, a.a.O., S. 51 f.)

Ein Gefangener berichtet:

Im April wurden Hunderttausende von deutschen Soldaten sowie Kranke aus Hospitälern, Amputierte, weibliche Hilfskräfte und Zivilisten gefangengenommen....Ein Lagerinsasse von Rheinberg war über 80 Jahre alt, ein anderer war neun Jahre alt....andauernder Hunger und quälender Durst waren ihre Begleiter, und sie starben an Ruhr. Ein grausamer Himmel übergoß sie Woche für Woche mit strömendem Regen.....Amputierte schlitterten wie Amphibien durch den Matsch, durchnäßt und fröstelnd....Ohne Obdach tagaus, tagein und Nacht für Nacht lagen sie entmutigt im Sand von Rheinberg oder sie entschliefen in ihren zusammenfallenden Löchern....

(Heinz Janssen, Kriegsgefangener in Rheinberg, zitiert nach James Baque a.a.O., S. 52)

Inzwischen liegt auch eine wissenschaftliche Darstellung der Rheinwiesenlager vor. 

Die Fakten zeigen, daß die Zustände in den Rheinwiesenlagern nicht  auf dem oft behaupteten Unvermögen der Amerikaner beruhen, mit der Masse der Gefangenen fertigzuwerden. Die Zustände samt  dem zwangsläufig  daraus resultierenden  sind gewollt.

 James Bacque bestätigt,  daß  General Dwight Eisenhower  für die Zustände verantwortlich ist: Die Verantwortung für die Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen in amerikanischer Hand lag bei den Kommandeuren der US Army in Europa, untergeordnet nur der politischen Kontrolle durch die Regierung. Alle Entscheidungen über Gefangenenbehandlung wurden tatsächlich allein von der US Army in Europa getroffen...

(Bacque, a.a.O., S. 45)

 Dr. Ernest F. Fisher jun., Oberst der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika, schreibt:   Eisenhowers Haß, toleriert von einer ihm gefügigen Militärbürokratie, erzeugte diesen Horror der Todeslager, der mit nichts in der amerikanischen Militärgeschichte vergleichbar ist. Angesichts der katastrophalen Folgen dieses Hasses ist die lässige Gleichgültigkeit, die die SHAEF-Offiziere (des Hauptquartiers der alliierten Expeditionskräfte) an den Tag legten, die schmerzlichste Seite der amerikanischen Verstrickung.

(zitiert nach Bacque, a.a.O., S. 17)

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Im Juli 1945 werden mit Einrichtung der Besatzungszonen die Rheinwiesenlager je nach ihrer Lage den Briten oder den Franzosen übergeben. Die Briten versuchen, die Versorgung der Gefangenen zu bessern. Die Franzosen bessern nichts, sondern beginnen, die  noch arbeitsfähigen Männer zur Zwangsarbeit nach Frankreich abzutransportieren. Die wenigsten kehren zurück.

Sterben

Den Zuständen entsprechend kommt es bald nach Einrichtung der Rheinwiesenlager zum Massensterben.

Bacque schreibt:

In Lagern entlang an den Ufern des Rheins verzeichneten die Armeeärzte vom 1. Mai bis zum 15. Juni 1945 eine erschreckende Sterblichkeitsrate, achtzigmal so hoch wie alles, was sie je in ihrem Leben gesehen hatten. Tüchtig und gewissenhaft  registrierten sie die Todesursachen: so und so viele starben an Ruhr und Durchfall, so und so viele an Typhus, Starrkrampf, Blutvergiftung,, alles in Zahlen, die unglaublich seit dem  Mittelalter  waren. Die medizinische Terminologie selbst reicht nicht mehr ganz aus angesichts der Katastrophe, deren Zeugen die Ärzte wurden. So wurden Todesfälle infolge von Abmagerung und Erschöpfung registriert. .......Herzkrankheit und Lungenentzündung.

(Bacque, a.a.O., S. 78 f.)

Allmorgendlich  werden die Toten  aus den Lagern abtransportiert, um in Massengräbern versenkt zu werden. Ein Zeitzeuge schreibt:

Die Leichen der Verhungerten wurden täglich auf Karren weit außerhalb der Lager in vorbereitete lange Gruben gekippt und in fünf Lagen und langen Reihen aufgeschichtet. Nach Verfüllung mit dem zuvor ausgebaggerten Erdreich erfolgte die Planierung der Massengräber.

Willi Griesheimer, Die Hölle der amerikanischen Kriegsgefangenschaft, Eigendruck, S. 2

Dazu kommen all die Toten, die in dem unergründlichen Schlamm oder in den Latrinen versinken, ohne geborgen zu werden. Paul Jäger berichtet aus dem Lager Büderich:

Die Erdlöcher stürzten ein. Man schätzte die Verschütteten auf etwa 230 pro Nacht. Niemand konnte die Menschen ausgraben, keiner war registriert worden. Mit Bulldozern ebneten die Amerikaner die Gruben mitsamt den Toten ein ....

S. Lager Büderich, Paul Jäger

Bacque weist anhand  von Dokumenten und  von Zeugenaussagen  nach, daß in den amerikanischen und später in den französischen Gefangenen- und Arbeitslagern zusammen 800 000 bis eine Million Menschen zu Tode gekommen sind. Ca. drei Viertel der Toten lastet Bacque  den Amerikanern an, also an die 750 000:

Die Zahl der Opfer liegt zweifellos bei mehr als 800 000, beinahe mit Sicherheit bei mehr als 900 000 und durchaus wahrscheinlich bei mehr als einer Million. Die Ursachen ihres Todes wurden wissentlich geschaffen von Armee-Offizieren, die über genügend Lebensmittel und andere Hilfsmittel verfügten, um die Gefangenen am Leben zu erhalten. Hilfe-Organisationen, die versuchten, den  Gefangenen in den amerikanischen Lagern zu helfen, wurde die Erlaubnis  dazu von der Armee verweigert. Das alles wurde  damals verheimlicht und dann unter Lügen verdeckt........Akten sind vernichtet, geändert oder als geheim unter Verschluß gehalten worden. Dies geht bis auf den heutigen Tag so weiter.

(Bacque, a.a.O., S.11)

Die US-Geschichtsschreibung dagegen spricht lediglich von ca. 5000 Toten der Rheinwiesenlagern. Die offizielle Geschichtsschreibung in Deutschland schließt sich an: 5000 Lagertote, höchstens 10 000, auf keine Fall mehr!

Das hieße, daß  von  den  fünf bis sechs Millionen  Gefangenen, die durch die Rheinwiesenlager gegangen sind, nur 0.1% die  im Ursinne mörderischen  Umstände nicht überstanden habe. Eine Todesrate von 0,1% aber entspricht einer Todesrate von Menschen, die unter normalen Bedingungen leben. Für die Rheinwiesenlager ist eine solch niedrige  Todesrate  ausgeschlossen.

Überdies ist  trotz aller Nachforschungen noch immer der Verbleib von über einer Million Kriegsteilnehmern des II. Weltkrieges ungeklärt.  Man spricht von der vermißten Million. Bis vor der sog. Wende wurden die Verschollenen   den Russen angelastet. Nun aber haben die Russen ihre Archive geöffnet, welche  zumindest seit 1946 über  Gefangenenschicksale unerwartet detailliert Auskunft geben.  Ca. 100 000 Vermißtenschicksale  konnten geklärt werden. Man vermutet überdies, daß im Laufe des Jahres 1945 etwa 200 000 Deutsche in den Weiten Rußlands namenlos zu Tode gekommen seien. Die vermißte Million bleibt.

 Bretzenheim

Die Todesziffer von ca. 750 000 Toten in den amerikanischen Rheinwiesenlagern möge verdeutlicht werden durch Berichte aus dem Lager Bretzenheim bei Bad Kreuznach,

Über einen Mitgefangenen wird berichtet:

........obwohl auch er inzwischen zum Skelett abgemagert ist, obwohl auch er in manchen Nächten mit brennenden Augen in den Himmel starrt und sich auszurechnen versucht, wann er wohl zu jenen Kameraden zählt, die man morgens im Lager einsammelt und an den Straßengraben legt, damit sie zum "Heldenfriedhof" gefahren werden....

(Rolf Spenner, Tränen, Tod und tausend Qualen, Kriegsgefangenenlager Bretzenheim, Pfaffen-Schwabenheim, 4. Auflag, 1995, S. 38)

Ein anderer ehemaliger Insasse des Lagers schreibt:

Die Bretzenheimer Einwohner sahen von April bis Juli 1945 jeden Morgen die Haufen von 120 bis 180 Leichen am Tor und können vom Verladen dieser Umgekommenen auf Lastkraftwagen berichten, die zum Galgenberg bei Kreuznach oder nach Stromberg davonbrausten.

(Erich Werner, Kriegsgefangenenlager Bretzenheim, Bretzenheim,  1998, 5. Auflage, S 9)

Das bedeutet, daß im Lager Bretzenheim  in den drei  Monaten amerikanischer Führung  ca. 15 000 Tote anfallen. Bei einer vom Autor angegebenen Belegungsstärke von 130 000 Gefangenen ergibt das eine Todesrate von  über 11,15 %.

Dazu kommen die zahllosen  hungergeschwächten Gefangenen, die auf Nimmerwiedersehen im unergründlichen Schlamm  versinken oder  in die Lagerlatrinen stürzen, wo es kein Entrinnen mehr gibt:

Wie viele in diesem Schlamm  schon umgekommen waren? Und wie viele, vom Hunger entkräftet, würde der Schlamm noch bezwingen? Er (der Schlamm) brach noch oft über uns herein, .........mit dieser Urgewalt auf völlig Kraft- und Wehrlose, die wir in diesen Maiwochen waren, wo der Tod eine reiche Ernte hielt.

(E. Werner, a.a.O., S. 12)

Viele oder gar die meisten Opfer aber forderte der Schlamm und der bodenlose Untergrund an den Latrinen, deren Benutzung namentlich nach lang anhaltenden Regenfällen wie jetzt Ende April/Anfang Mai zu einem Spiel mit Leben und  Tod ausartete. Die Tatsache darf daher in keiner Lagerchronik fehlen, daß in jener Zeit vor allem nachts mancher sich nur noch mühsam auf den abgezehrten Beinen haltende Landser vom dringenden Gang auf die Latrine nicht mehr in sein Erdloch zu den Kameraden zurückkehrte, weil er kraftlos hineingefallen war in jenen stinkenden und kaum zu beschreibenden Abgrund, aus dem es kein Entrinnen gab.

(R. Spenner, a.a.O., S. 37 f.)

Rechnet man zu den Toten am Lagertor noch die in Schlamm und Latrinen Versunkenen hinzu, kann man im Lager Bretzenheim in den ersten Monaten auch bei vorsichtiger Schätzung von 15% Toten ausgehen.

Es gibt keinen Grund, für die anderen Lager, in denen die Verhältnisse ähnlich waren, eine niedrigere Todesrate anzunehmen.

Geht man von einer Gesamtbelegung aller Lager mit  fünf Millionen Gefangenen aus, so ergeben sich bei einer Todesrate von 15%  750 000 Tote in den amerikanischen Lagern. Das ist die Zahl, welche auch Bacque angibt, obwohl seine Argumentation andere Wege einschlägt.

Die Toten

Keine Suche nach den Toten

Wo sind die Toten der Rheinwiesenlager geblieben?

Ca. 5000 Tote sind zu Lagerzeiten auf Lagerfriedhöfen beigesetzt worden, gerade so viele, wie heute von der offiziellen Geschichtsschreibung zugegeben werden.

Im Jahre 1953 wurden ca. 2000 Tote von den  Lagerfriedhöfen Galgenberg und Stromberg bei Bad Kreuznach auf den Friedhof Lohrer Wald umgebettet.

So ist von offiziellen Seite  nie die Notwendigkeit gesehen worden, nach Massengräbern in der Umgebung der Rheinwiesenlager zu suchen oder nach Toten auf den Lagergeländen. Tote, die es nach offizieller Meinung nicht gibt, brauchen nicht gesucht zu werden.

Dem Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge sind durch das Gräbergesetz von 1952 die Hände gebunden, weil er danach  nur für Kriegstote im Ausland zuständig ist.

Im Inland muß er auf einen Grabungsauftrag seitens deutscher Behörden warten. Solch ein Grabungsauftrag wird nicht erteilt.

Nur in einem Falle könnte der Volksbund von sich aus tätig werden: wenn jemand   über die Position  eines Massengrabes  eine eidesstattlicher Erklärung abzugeben bereit ist. Das ist bisher nicht geschehen.  Wer  sollte dazu auch in der Lage sein? Die Massengräber wurden von den Amerikanern ohne Zeugen angelegt. Nur durch eine professionelle Suche könnten sie ausfindig gemacht werden.    

Grabung im Lager Bretzenheim

Nur einmal wird ein Grabungsversuch unternommen, von inoffizieller Seite:

Der Bundeswehrangehörige und Grabungsexperte Otto Schmitt aus Guldental bei Bretzenheim hat es sich seit ca. 1970 zur Aufgabe gemacht, in Eigenleistung Vermißtenschicksale aufzuklären.

Er weiß, daß auf ehemaligen Lagergeländen der Rheinwieseen Erkennungsmarken deutscher Soldaten gefunden werden:

Landwirt Karl Schneider aus Sinzig findet manchmal beim Pflügen seiner Äcker auf dem früheren Lagergelände die Erkennungsmarken deutscher Landser. Bis heute untersuchte niemand die  Gruben der ehemaligen 'Toilettenanlagen' auf die Überreste vermißter deutscher Wehrmachtsangehöriger hin.

(Helmuth Euler, Die Entscheidungsschlacht an Rhein und Rhur 1945,  Stuttgart 1981²,  S. 271)

Er beschließt, auf dem Gelände des  Lagers Bretzenheim auf eigene Kosten einen Grabungsversuch zu machen.

Das ca. 8 km² große   Gelände ist lediglich an einem seiner Ränder  neu bebaut. An der vorüberführenden Straße ist im Jahre 1966 ein Mahnmal aufgestellt worden.

Ansonsten wird das Gelände  wie ehedem von den Eigentümern als Feld genutzt.

Im Herbst 1985 beginnt Otto Schmitt nach Rücksprache mit dem Eigentümer Otto Tullius   an den ehemaligen Latrinen die ersten Grabungsarbeiten.  Das Interesse der Umwohner und der lokalen Presse wird wach. Wird es gelingen, seit bald einem halben Jahrhundert versunkene Tote zu bergen?

Einspruch

Noch ist kein Toter gefunden, dafür erscheint nach kurzer Zeit ungebetener Besuch. Eine Abordnung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach überbringt ein Schreiben, in welchem mitgeteilt wird, daß das Gelände unter Denkmalschutz stehe und daß daher auf Anordnung des Landesamtes für Denkmalpflege in Mainz  Grabungen bei Androhung von 250 000 DM Geldstrafe verboten seien.

Otto Schmitt muß das Feld räumen.

Am 27. 10. des folgenden Jahres 1986 wird das Rheinland-pfälzische Denkmalschutzgesetz verschärft. (Gesetz- und Verordnungsblatt S. 291)

Zum Jahresende stellt Otto Schmitt den Antrag auf Fortsetzung seiner Arbeit.

Die Behörde nimmt sich mit der Antwort Zeit.  Im März des folgenden Jahres 1987 kommt die Ablehnung, die im Juli noch einmal bekräftigt wird:

Schreiben der Kreisverwaltung Bad Kreuznach vom 16. Juli 1987, AZ: 363 - 11/18 - 8

Im Einvernehmen mit dem Landesamt für Denkmalpflege - Abteilung Archäologische Denkmalpflege - kann eine Genehmigung zu Ausgrabungen auf dem Gelände des ehemaligen Gefangenenlagers in Bretzenheim gemäß § 21 des Denkmalschutz - und pflegegesetzes, wie von Ihnen mit Schreiben vom 22. 12. 1986 beantragt, nicht erteilt werden.

Begründung:

Seit 1966 ist das gesamte Lager durch ein weithin sichtbares Mahnmal als Gedenkstätte ausgewiesen. Aus Gründen der Pietät kann daher Ausgrabungen nicht zugestimmt werden, da diese nur eine unnötige Störung der Gedenkstätte bedeuten.

Im übrigen würden Ausgrabungen zu einer Zerstörung der Geschichtszeugnisse führen, deren Spuren und Überreste geschützt im Boden liegen.

Otto Schmitt legt  Widerspruch ein.

Am 3. 2. 1988 kommt aus Bad Kreuznach mit

AZ: 11/057-W 145/87 der Widerspruchsbescheid:

 ....Kulturdenkmale (sind) Gegenstände aus vergangener Zeit, die Spuren und Überreste menschlichen Lebens sind und an deren Erhaltung und Pflege u. a. aus wissenschaftlichen Gründen oder zur Förderung des geschichtlichen Bewußtseins ein öffentliches Interesse besteht.

Kulturdenkmal ist......das Gelände des ehemaligen Gefangenenlagers mit seinen in der Erde befindlichen Geschichtszeugnissen als solches, das als Bodenurkunde durch das Mahnmal verdeutlicht  und als Kulturdenkmal kenntlich gemacht wird.

(Schreiben S. 4)

Die Begründung der zu schützenden Gedenkstättenruhe wird  noch präzisiert:

Auch die Schlachtfelder  der Vogesen und die Konzentrationslager des Dritten Reiches seien so belassen worden, wie sie Zeit, Leid und Urgeist (Anm. : ein Druckfehler? Sollte es vielleicht Ungeist heißen?)  geschaffen hätten.

(Schreiben S. 3)

Obwohl der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge,  die Gemeinschaft der Jagdflieger und sogar die Kreisverwaltung Bad Kreuznach selbst für eine Aufhebung des Verbots plädieren, wird diese weiterhin vom Landesamt für Denkmalpflege in Mainz verweigert.

Otto Schmitt kann den Argumenten des Landesamtes noch immer nicht folgen. Am 4. März 1988 klagt er vor dem Verwaltungsgericht Koblenz gegen das Land Rheinland-Pfalz.

Am 22. Juni 1989 wird die Klage mit AZ 1 K 131/88 abgewiesen.

Das Gericht hat sich die Auffassung des Dr. Rupprecht vom Landesamt für Denkmalpflege - Abteilung archäologische Denkmalpflege zu eigen gemacht:

Das Lagergelände bleibt  Kulturgut, an dessen Erhaltung ein öffentliches Interesse bestehe.

Angesichts des Streites um die Zahl der in dem Lager umgekommenen Kriegsgefangenen (die Schätzungen reichen von 600 bis 10 000 Soldaten...) besteht ein Interesse daran, die historische Wahrheit exakt zu erforschen. Sollte die Vermutung des Klägers zutreffen, daß Gefangene in der Lagerlatrine aus Schwäche  umgekommen sind, so läßt dieser Umstand wesentliche Schußfolgerungen auf die Lebensbedingungen der  Lagerinsassen zu. Daneben können bei den Ausgrabungen gegebenenfalls auch Befunde darüber erhoben werden, wie die Latrinenanlage überhaupt ausgesehen hat, um Rückschlüsse auf die hygienischen Verhältnisse im  Lager zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrind ist aus geschichtswissenschaftlichen  Gründen ein öffentliche Interesse an der Erhaltung des Bodendenkmals "ehemalige Lagerlatrine" zu bejahen.

(Schreiben S. 6)

Da der Kläger zum einen lediglich als Hobbyarchäologe eingestuft wird, zum anderen das vorrangige  Ziel seiner  Ausgrabungstätigkeit nicht die Erforschung der Lagergeschichte, sondern lediglich  die Aufklärung  von Vermißtenschicksalen sei, müsse befürchtet werden,

daß wichtige  Bodenfunde durch unsachgemäße  Grabung zum einen nicht zur Kenntnis genommen und damit zum anderen für immer zerstört werden.......

    der Schutz der "Bodenurkunde" verlange, daß die Grabung ausschließlich von den Fachkräften der Denkmalpflege durchgeführt werde. ....

Die Denkmalbehörde aber sei derzeit nicht in der Lage,

    auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Bretzenheim Grabungen durchzuführen, weil das Fachpersonal zu stark mit der Sicherung von Kulturdenkmälern beschäftigt sei, deren Erhaltung durch aktuelle Baumaßnahmen gefährdet werde.

(Schreiben S. 8 f.)

Die Falle hat zugeschnappt: Das Gelände ist Kulturgut.

Kulturgüter können nur von Fachkräften des Landesamt ausgegraben werden.

Fachkräfte stehen nicht zur Verfügung. Otto Schmitt, dem sämtliche Kosten der Verfahren auferlegt werden, gibt auf. Es wird wieder still um die Toten des Gefangenenlagers Bretzenheim.

Der in verschiedenen Zeitschriften und dann auch im Internet erscheinende Artikel Gräberschändung auf bundesdeutsche Anordnung von Klaus Bunge erregt untergründig Aufmerksamkeit, animiert aber niemanden zu Taten.

Am 2. April 1995 findet mit Ansprachen, Kranzniederlegungen  und Schweigemärschen eine Gedenkfeier für das Lager statt, der Tenor der Feierlichkeiten ist Versöhnung. Der weiterhin in den Latrinen ruhenden Kulturgüter wird keine Erwähnung getan.

Der Leiter des Gemeindemuseums Bretzenheim, wo die Lagergeschichte in Bildern und Dokumenten einzusehen ist http://www.guldenbachtal.de/bilder/sight0401.html, antwortet auf Fragen nach den in den Latrinen  ihrer Bestattung harrenden Toten nur resigniert: Laßt  doch die Toten ruhen!  

Zum Jahresende 2002 schließlich stimmt das  Landesamt für Denkmalpflege in Mainz Grabungen auf dem Lagergelände des ehemaligen Gefangenenlagers Bretzenheim zu, sofern sie vom  Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorgenommen werden.

Der Volksbund  aber muß nach geltendem Gesetz  vom Innenministerium Rheinland Pfalz zum Graben aufgefordert werden.

Das Innenministerium Rheinland Pfalz aber erteilt keine Grabungsgenehmigung.  mit einem Schreiben vom 7. Mai 2003, AZ: 15 415-8.0/313;01 wird dem Betreiber dieser Netzseite folgende Begründung mitgeteilt:

Auf dem ehemaligen Lagergelände befänden sich keine Gräber. Das habe der Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Rheinland Pfalz mit einem Schreiben vom 13. 01. 2003 bestätigt. Ebenso habe die zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Trier mitgeteilt, daß sich auf dem ehemaligen Lagergelände keine Gräber befänden. Angaben, welche Anlaß für eine Suche nach möglicherweise verscharrten deutschen Kriegsgefangenen sein könnten, seien bislang nicht angetragen worden.

Die Adressen

Ministerium des Inneren und für Sport

Schillerplatz 3-5

55116 Mainz

z. Hd. Herr Ulrich Helbach

ulrich.helbach@ism.rip.de

 

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Rheinland-Pfalz

Aufsichts - und Dienstleistungsdirektion

Willy Brandt Platz 3

54290 Trier

 

***

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Werner Hilpertstraße 2

34112 Kassel

 

frank.salomon@volksbund.de

 

***

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Landesverband Rheinland Pfalz

 

rheinland-pfalz@volksbund.de

 

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Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz
Archäologische Denkmalpflege
Amt Mainz
z. Hd. von Herrn Dr. Rupprecht
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel.: 06131-2016-300
Fax: 2016-333

 

 

Artikel der Jungen Freiheit:

Vergessene Opfer, 29. 11. 02

Gefangen in der Mühle der Bürokratie, 13. 12. 02

 

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Warum ist das so?

 

Warum sind die Kriegsverbrechen der Rheinwiesenlager noch immer ungesühnt?

 

Warum liegen unsere Väter und Großväter noch immer ungeborgen in Massengräbern und in den Schlammlöchern und Latrinen am Rhein?

Warum wagen die Besiegten selbst nach einem halben Jahrhundert noch immer nicht, die eigenen Toten zu berühren?

 

Warum lassen die Besiegten sich noch immer die Trauer verbieten?

Warum ist es noch immer  eine fast kriminelle Handlung,

die Toten der Rheinwiesen zu ehren?

 

Es ist,  als läge ein Fluch nicht nur über den Todeslagern am Rhein, sondern über  dem ganzen Land, in welchem die Toten vergebens nach den Lebenden rufen.

 

Wie lange noch?


 

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